3.1.2

Umsetzung

Das Ergebnis ist ein kleines handliches Buch, dass dazu einlädt es aufzuheben und aufzuschlagen. Der Rücken des Buches ist mit Stoff bezogen. Vorder- und Rückseite sind mit perspektivischem Zeichenpapier eingebunden. Letzteres soll – ähnlich wie die Illustrationen – den Eindruck eines work in progress Buchs verstärken.

Zwei Ansichten aus dem Buch Kontemplationen

3.1.2.1 Erkenntnisse

Als ich das Buch auf dem Bergwerk1 ausstellte und die Reaktionen beobachtete fielen, mir einige Dinge auf, die wichtige Erkenntnisse für mein weiteres Vorgehen werden sollten. Erstens war das Interesse gering. Schuld daran war vor allem die Aufstellung der Inhalte. Es gab keine Möglichkeit schnell Metainformationen über das Buch abzugreifen, um einordnen zu können, ob das Buch generell interessant für d*ie jeweilige* Betrachter*in ist. So etwas wie ein Plakat oder einen ins Auge fallenden Beschreibungstext, der schnell klarmachen würde worum es sich in dem Buch handelt, fehlte gänzlich.

Noch wichtiger für meine weitere Arbeit ist, dass die Inhalte nicht zugänglich aufbereitet sind. Sie sind zu wenig gegliedert und laden zu wenig zum Lesen und Stöbern ein. Dazu kommt, dass das Buch sich – wie beabsichtigt – nicht besonders wichtig nimmt.2 Das führt aber auch dazu, dass die betrachtende Person sich mit Recht fragt, ob das Kommunikationsangebot des Buchs überhaupt die eigene Zeit und Aufmerksamkeit wert ist.

Schrift und Illustrationsstil stellten sich aber als sehr bereichernde Ergänzungen für meine Masterarbeit heraus. Beide ließen sich von mir in diversen Kombinationen einsetzen um sehr unterschiedliche Inhalte zu transportieren.

  1. Das Bergwerk ist die allsemesterliche Ausstellung der Fakultät Gestaltung Würzburg. ↩︎
  2. siehe Kapitel 3.1.2.3 ↩︎

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